Arbeitsgemeinschaft Festung Köln e.V.: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Brauchtumspflege ===
 
=== Brauchtumspflege ===
  
Um die preußische Zeit lebendig zu machen, werden unterschiedliche Führungen angeboten. Diese werden, wie auch die Brauchtumspflege, vom Verein durch Auftritte der Mitglieder in historischen [[Friedensuniform|Friedensuniformen]] aus der Zeit des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreichs]] umgesetzt. Dies geschieht auf Veranstaltungen wie Karnevalsumzügen, Sitzungen, Museumsfesten, Messen, oder Stadtfesten. Damit möchte der Verein auf sich, seine Arbeit und seine Ziele aufmerksam machen.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.ag-festung-koeln.de/images/dokumente/AFK_Satzung.pdf |titel= Satzung der Arbeitsgemeinschaft Festung Köln e.V. (PDF) |abruf=2021-02-22}}</ref>
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Um die preußische Zeit lebendig zu machen, werden unterschiedliche Führungen angeboten. Diese werden, wie auch die Brauchtumspflege, vom Verein durch Auftritte der Mitglieder in historischen [[Friedensuniform|Friedensuniformen]] aus der Zeit des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreichs]] umgesetzt. Dies geschieht auf Veranstaltungen wie Karnevalsumzügen, Sitzungen, Museumsfesten, Messen, oder Stadtfesten. Damit möchte der Verein auf sich, seine Arbeit und seine Ziele aufmerksam machen.<ref>[https://www.ag-festung-koeln.de/images/dokumente/AFK_Satzung.pdf Satzung der Arbeitsgemeinschaft Festung Köln e.V. (PDF)]</ref>
  
 
Der Verein unterhält europaweit Kontakte zu historischen Vereinen, die in den Bereichen Festungen, Bunker und historische Uniformen aktiv sind.
 
Der Verein unterhält europaweit Kontakte zu historischen Vereinen, die in den Bereichen Festungen, Bunker und historische Uniformen aktiv sind.
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=== Museumsbunker ===
 
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Version vom 23. Februar 2021, 16:13 Uhr

Logo der Arbeitsgemeinschaft Festung Köln

Die Arbeitsgemeinschaft Festung Köln e.V. (AFK) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich dem Denkmalschutz, aber auch dem Naturschutz in Köln widmet. Ein vordringliches Anliegen des Vereins ist es, die preußischen Forts des inneren und äußeren Kölner Festungsgürtels vor dem Verfall zu bewahren. Der ehrenamtliche Verein besteht seit 1998 und ist politisch neutral.

Anliegen und Aktivitäten

Erforschung und Bewahrung des Festungsgürtels

Der Verein strebt die Bewahrung der verbliebenen Bauwerke des inneren und äußeren Kölner Festungsgürtels an. Diese sollen in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Behörden der Stadt Köln und des Landes Nordrhein-Westfalen sowie dem Bundesvermögensamt erforscht, unter wissenschaftlichen Kautelen ausgegraben und wieder instand gesetzt werden.

Zur Erforschung der preußischen Festung Köln, deren Pläne und Aufzeichnungen weit verstreut in den Archiven der ehemaligen Siegermächte des Ersten Weltkriegs lagern, hat die Arbeitsgemeinschaft Festung Köln Forschungsreisen zu den großen relevanten Archiven unternommen und unterhält Kontakte zu Festungsexperten in verschiedenen europäischen Ländern. Beratend und unterstützend steht der Verein Investoren und Architekten zur Seite, die sich der Forts annehmen möchten, um sie einer neuen Nutzung zuzuführen. Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist dabei die Erhaltung der Bauwerke für die Nachwelt.

Die Arbeitsgemeinschaft Festung Köln präsentiert ihre Forschungsergebnisse beim europaweiten „Tag des Denkmals“, dem jährlichen „Tag des Fort X“ und bei Führungen in unterschiedlichen Festungswerken.

Brauchtumspflege

Um die preußische Zeit lebendig zu machen, werden unterschiedliche Führungen angeboten. Diese werden, wie auch die Brauchtumspflege, vom Verein durch Auftritte der Mitglieder in historischen Friedensuniformen aus der Zeit des Deutschen Kaiserreichs umgesetzt. Dies geschieht auf Veranstaltungen wie Karnevalsumzügen, Sitzungen, Museumsfesten, Messen, oder Stadtfesten. Damit möchte der Verein auf sich, seine Arbeit und seine Ziele aufmerksam machen.[1]

Der Verein unterhält europaweit Kontakte zu historischen Vereinen, die in den Bereichen Festungen, Bunker und historische Uniformen aktiv sind.

Museumsbunker

Der Verein unterhält einen Museumsbunker auf dem Gelände des ehemaligen Ausbesserungswerks der Deutschen Reichsbahn im Stadtteil Köln-Nippes. Der 1941 erbaute Bunker hatte während des Zweiten Weltkriegs die Funktion, die Meldungen über einfliegende Bomber anzunehmen und die Kölner Zugführer zu warnen, sodass Ladungen gesichert werden und die Mitarbeiter des Reichsbahnausbesserungswerkes in weiteren Bunkern Schutz suchen konnten. Der Bunker diente als Quartier für 18 Mann der Werkluftschutzwache und verfügte über mehrere Räume, darunter ein Arztzimmer sowie eine kleine Telefonanlage. Der Bunker befindet sich in der Werkstattstraße 106 in der Nähe des Wendehammers.

Im Gegensatz zu den anderen, rund 50 Bunkern in Köln ist der Reichsbahnbunker durch den Einsatz der AG Festung Köln als Museum im Originalzustand erhalten und kann besichtigt werden.

Weblinks

Einzelnachweise