Von Bruwerdinghausen

Aus Humanwiki.de
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen von Bruwerdinghausen in der Blasonierung von 1901/1903

Die von Bruwerdinghausen, genannt Milites de Miste, sind ein westfälisches Uradelsgeschlecht von Rittern. Mitglieder der Burgmannenfamilie zählen um 1178 zu den Mitbegründern der Stadt Miste, heute Meiste, ein Ortsteil von Rüthen.

Geschichte

Eine der ersten Erwähnungen findet sich in den Überlieferungen von Christoph Brandis, einem geborenen Erbsälzer aus Werl und Geschichtsschreiber, der nicht nur Bürgermeister von Rüthen war, sondern auch eine Geborene von Bruwerdinghausen mit Maria (Eleke) zur Mutter hatte.[1] Namensträger „von Bruwerdinghausen“ werden sich nach der Gründung von Meiste noch Jahrhunderte im Ort und im benachbarten Rüthen aufhalten. Die Pfarrei in Meiste wurde im Jahre 1191 gegründet und Christoph Brandis erwähnt in seinen Aufzeichnungen hierzu die „Milites“, Ritter aus Miste und nennt die Familie „von Bruerdinghausen“ (auch als „von Bruwerdinchusen“ überliefert): „haeredes et milites in Miste condicti“ und gibt dann folgende Nachrichten; Bertram und Anselm seien 1178 bei der Gründung der Stadt gewesen, hätten auch viele „Beneficia“, heute würde man von Spenden sprechen, dem Gotteshause in Miste (Meiste) zukommen lassen. „Sie hätten die Befestigung der Stadt trefflich befördern helfen, wie ihr insigne noch damals zwischen der Oester "Harchporten" an der Stadtmauer zweifach anzeigete.“ Zu den Ereignissen im Jahre 1191 schreibt Brandis weiter: „Bertramus miles. anselmus fratres de Bruerdinckhusen: 1191. Andreas. Anselmus milites de Miste. fratres de Bruerdinghusen.“[2]

Wappen

Das Wappen: In Gelb und Dunkelgrau vertikal gezweit, Schild in der rechten Hälfte gerautet, am Helm Kleinod und darauf gelb-graue, schlagende Flügel, einen kleinen Schild haltend. Decken: Grau-Gelb.

Namensträger

Literatur

Weblinks

Internetseite der Gemeinde meiste.de

Einzelnachweise

  1. Inschrift des Portrait-Gemäldes von Christoph Brandis, das heute noch im Rathaus von Rüthen hängt.
  2. Archiv für Geschichte und Alterthumskunde Westphalens, Dr. Paul Wigand, Verlag Schulzischen Buchhandlung, Erster Band, Hamm 1826, Seite 37 E-Book